| Dauer: | 14. Dezember 2011 bis 11. März 2012 |
Der Grundstock des Salzburger Barockmuseums geht auf die ehemalige Privatsammlung von Kurt und Else Rossacher zurück. Das Museum wurde zwischen 1970 und 1973 nach den Vorstellungen des Sammlers eingerichtet.
Die Besonderheit, ja Einzigartigkeit, dieses Museums ist seine Konzentration auf den Entwurf, auf die erste, spontane Idee für eine neue künstlerische Aufgabe. In exemplarischer Weise führen das – neben den Öl- und Bildhauerskizzen – die barocken Handzeichnungen vor Augen.
Eine Auswahl von 25 Blättern ist in der Ausstellung zu sehen. Das Faszinierende an diesen Zeichnungen ist immer wieder die Virtuosität der Strichführung. Gleichgültig ob es sich um eine prima idea“, also um einen ersten Gedankenblitz handelt oder um einen präzise Modellzeichnung, die bis ins Detail ausgeführt ist – stets vermag sie das direkte Engagement des Künstlers am Gegenstand, an der Idee zu spiegeln.
Ergänzend zu den Zeichnungen wird auch das Herzstück im Sammler- und Forscherleben von Kurt Rossacher näher vorgestellt: Das Tonbozzetto der Metamorphose“ von Gianlorenzo Bernini. In diesem Tonbozzetto sah Rossacher das Modell des Zentrums der Glorie über der Kathedra Petri im Petersdom.